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Dies ist ein Auszug aus meinem Leben:

Manuela

Ich bin 33 Jahre alt und bin noch ziemlich jung geblieben. Ich interessiere mich für Bücher und Musik. Gitarrespielen und alles was mit Programmieren zu tun hat. Am liebsten spiele ich Onlinespiele von morgens bis abends. Ein absoluter Freak in allen Richtungen.

Ich bin früh in ein nicht normales Leben gestartet, indem ich von meinen Elternhaus weggelaufen bin. Ich habe auf der Strasse gelebt und hatte nicht viel mit Schule zu tun.

Kontakte hatte ich schnell gefunden und sie waren wenigstens nicht gegen mich, sondern passten auf mich auf. Sie verteidigten mich und hielten zu mir. Das war ja nicht immer so.

Ich bekam schnell mit, das es ohne Drogen nicht geht und habe mit Alkohol angefangen, dann kamen harte Drogen hinzu. Ich war schnell abhängig.

Eines Tages auf der Straße kam eine kleine Gruppe von Menschen, die eine Pfingstlich orientierte Gemeinde gründen wollten, mit Tischen in die Fußgängerzone. Sie teilten Essen und Getränke aus, an jedem Samstag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kamen wir ins Gespräch. Ich war nicht bereit und wies sie ab. Nach Wochen des Schweigens, saß ich eines Nachmittags in einer Hausecke und teilte mir mein Essen mit meinem Hund, als mich ein netter Mensch ansprach und fragte was ich denn mache und warum ich mein bisschen Essen noch teile? Mein Hund hat genauso Hunger wie ich auch, dies war der Anfang eines sehr schönen Nachmittags. Er setzte sich neben mich auf die Stufen und fing an mir von Jesus zu erzählen. Eigentlich hörte ich nur zu. Er machte mir das Angebot bei ihm wohnen zu können, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Die Zeit kam und ich fing an, über mein Leben nachzudenken und kam zu dem Entschluss, hier muss ich weg. Ich ging zu Ihnen und sie ließen mich zu sich einziehen. Das erste Mal in meinem Leben, fing ich an ehrlich zu handeln, indem ich eingestanden habe was meine Fehler und was eine Anhängigkeit mit mir machte.

Meine erste Beichte, wenn man so will. Hart und ehrlich.

Danach haben sie mich aufgenommen. Sie zeigten mir, wie das Leben gelebt wird ohne Kompromisse. Sie führten mich an Dinge heran, wie Schule, Suchtmittelfreies Leben, vertrauen auf Jesus Christus. Ich begann ein Studium und schloss es ab. Eine Stelle folgte und ich war in einem geordneten Leben.

So ganz so einfach wie man hier liest ist es nicht. Es war ein Stück harte Arbeit. Und dennoch bin ich gefallen, ich habe mein Leben in Sünde fallen lassen und erhielt hierfür eine harte Strafe. Ich musste für einige Zeit ins Gefängnis. Ich saß und konnte wieder darüber nachdenken was ich tat. Ich musste ehrlich zu Jesus sein und habe ihn um erneut um Vergebung gebetet.

Nur Mut lieber Leser, wenn Dich Interessiert was heute aus mir geworden ist, lese auf der zweiten Seite weiter ..................

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